Sicherheitswesten

Mehr Sichtbarkeit und mehr Sicherheit

 

Seit mehreren Jahren führt die ADAC Stiftung zu Schulbeginn die Sicherheitsaktion für Erstklässler „Sicherheit und Sichtbarkeit“ durch und verschenkt an die Schulanfänger Sicherheitswesten.

„Durch das Tragen der Sicherheitsweste wollen wir die Sichtbarkeit und dadurch die Sicherheit der Kinder deutlich erhöhen“, beschreibt Frau Dr. Andrea David, Geschäftsführerin der ADAC Stiftung, die Idee der Aktion. Denn für die Erstklässler besteht ein hohes Gefahrenpotenzial in ihrer geringen Körpergröße, die Kinder werden im Straßenverkehr nicht immer wahrgenommen. Außerdem haben sie noch ein kleineres Sichtfeld und können Gefahrensituationen nicht immer einschätzen. Weil Kinder die Geräusche ihrer Umwelt noch nicht gut lokalisieren können, sind sie im Straßenverkehr zusätzlich benachteiligt. Sie haben auch eine längere Reaktionszeit und agieren in riskanten Situationen mit Verzögerung.

Das sind genügend Gründe, um die Sicherheitsweste jetzt in der „dunklen“ Jahreszeit, in der auch vermehrt mit Nebel zu rechnen ist, täglich zu tragen. Ein Kind mit Sicherheitsweste kann aus etwa 140m wahrgenommen werden. Autofahrer sehen das Kind früh genug und können rechtzeitig bremsen.

Die Schulanfänger der Grundschule Rotthalmünster bekamen in einer kleinen Feier von Rektorin Barbara Blasius die Sicherheitswesten überreicht und durften auch gleich die gelben, reflektierenden Westen anprobieren. Im Rahmen der Verkehrserziehung besprachen die Grundschüler Notwendigkeit und Vorteile dieser besonderen Westen und erlebten auch in verschiedenen Versuchen, dass ein Kind mit Sicherheitsweste am besten zu sehen ist. Gemeinsam wurde festgestellt, dass diese reflektierenden Jacken die Kinder auf dem Schulweg schützen, aber auch in der Freizeit, etwa beim Radfahren. Deshalb geht die Bitte an die Eltern, dafür zu sorgen, dass die kleinen Verkehrsteilnehmer zur besseren Sichtbarkeit die Westen im Straßenverkehr tragen.

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